Lipschitz-stetig

Eine Abbildung ist lipschitz-stetig wenn sie Hölder-stetig ist mit α=1\alpha = 1.

Also eine Abbildung ist es, wenn ein L0L\geq0 existiert mit

dY(f(x),f(y))Ldx(x,y)d_Y(f(x),f(y))\leq Ld_x(x,y)

für alle x,yx,y.

Wenn L>0L>0 ist, ist die Abbildung auch stetig.

Beweis, dass eine lipschitz-stetige Abbildung auch stetig ist: Man wählt ϵ>0\epsilon >0 und δ=ϵL\delta=\frac{\epsilon}{L} mit δ>dX(x,y)\delta > d_X(x,y), dann lässt sich das Kriterium mit ϵ\epsilon abschätzen.

Man spricht von einer Kontraktion wenn L<1L<1 ist.

Beschränktheit der Ableitung

Der Mittelwertsatz der Differentialrechnung liefert einen systematischen Ansatz zum beweisen der Lipschitz-stetigkeit einer Abbildung. Wenn man die Beschränktheit der Ableitung zeigen kann, dann ist die Abbildung selbst lipschitz-stetig. Wenn zusätzlich gilt, dass die Ableitung absolut gesehen immer kleiner als LL ist, dann ist sie eine Kontraktion.

Etwas ähnliches kann wohl auch mit dem Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung gezeigt werden.

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