Relative Häufigkeit Theorie

Zunächst lässt sich die Relative Häufigkeit durch eine Folge stochastisch unabhängiger Zufallsvariablen darstellen. Sie bilden vom Wahrscheinlichkeitsraum (Ω,A,P)(\Omega',\mathcal{A}',P') auf (Ω,A,P)(\Omega, \mathcal{A},P) ab, wobei PXi=PP_{X_i}'=P ist. Dann können wir schreiben:

Hn(A)=i=1n1A(Xi)1nH_n(A)=\sum_{i=1}^{n}\mathbb{1}_A(X_i)\cdot\frac{1}{n}

Damit unsere Intuition stimmt müsste die Aussage gegen P(A)P(A) für nn\rightarrow\infty konvergieren.

Diese Konvergenz lässt sich auch sinnvoll mit Wahrscheinlichkeiten beschreiben. Man sagt einfach, dass für nn\rightarrow\infty die Wahrscheinlichkeit, dass der Fehler der relativen Häufigkeit größer gleich ϵ\epsilon ist gleich null sein soll.

Ungleichung von Chebyshev